Ich mag Disziplin. Ich mag Struktur, Orientierung und das Gefühl, dranzubleiben.
Lange habe ich Disziplin mit Zwang verwechselt – mit etwas, das ich gegen mich selbst durchziehe. Von außen sieht beides oft gleich aus. Innen ist der Unterschied entscheidend: Zwang lässt dir keine Wahl. Disziplin hält dich im Kontakt mit dir selbst.
Für mich bedeutet Disziplin, Unbehagen wahrzunehmen und ernst zu nehmen. Ich frage mich: Will ich die Art ändern, wie ich vorgehe? Brauche ich eine Pause? Solange ich bei mir bleibe, ist es Disziplin. Sobald ich mich selbst ignoriere, wird es Zwang.
Disziplin ist keine Peitsche. Sie ist Selbstfürsorge. Sie räumt das Chaos weg und schafft Raum für das, was mir wirklich wichtig ist und Freude macht. Ja, ich mag Disziplin. Aber nicht um den Preis, mich selbst zu verlieren.
Komm auf die Matte.
Wenn du selbst spüren möchtest, wie sich diese Art zu üben anfühlt: komm gern unverbindlich zu einer Probestunde.
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Über die Autorin
Ela Buchholz
Yogalehrerin in Stuttgart und online – anatomisch fundiert nach der AYI Method, herzlich begleitet. Mehr über mich →

